Teilprüfung I
1. Verstehen und Bearbeiten eines Textes
- In welche Hauptteile ließe sich der Text gliedern? (10 P.)
- Wie unterscheidet sich moderne Kometenforschung von der frühen Forschung von Edmond Halley?
- Zeichnen Sie eine Skizze zu der Vorstellung von Kepler und der von Halley über die Kometenbahnen. (16 P.)
- Richtig oder falsch? Stimmt die Aussage? (44 P.)
a Die sechs Raumsonden kosteten 200 Millionen DM. F b Die internationale Halley Wacht verbrauchte 200 Mio. DM. F c Giotto, die europäische Sonde, kostete 200 Mio. DM. R d Die europäische Sonde hat die schwierigste Aufgabe. Sie muß ganz nah an den Kometenkopf heranfliegen. R e Der Maler Giotto schickte sein Bild des Kometen an Halley. F f Kepler und Halley verglichen ihre Berechnungen miteinander. F g Halley lebte von 1656 - 1742 und konnte weder mit Giotto noch mit Kepler forschen. R h Halley erlebte die Wiederkehr des Kometen nicht, denn er starb Jahre vorher. R i Der Komet kehrte am Weihnachtstag 1758 wieder. R j Er heißt auch "Stern von Bethlehem", weil er immer zu Weihnachten kommt. F k Die Nachwelt ehrte Halley, weil sie den Kometen nach ihm benannte. F
(Moderne Kometenforschung und frühe Kometenforschung)
Nennen Sie mindestens 6 Unterschiede in Stichpunkten. (30 P.)
(z.B. heute: viele Wissenschaftler, 3000 / internationale Zusammenarbeit/ experimentelle Forschung/ viele aufwendige Geräte/ sehr teure Forschung/ möglichst direkten Kontakt)
gezeichnet: (Kepler: eine Gerade/ eine Linie, Halley: eine Ellipse/ ein Oval)
2. Vorgabenorientierte Textproduktion
Bewertungsschema: je 25 % für- Darbietung (Stil und Argumentation)
- Strukturen: Vielfalt und Korrektheit
- Wortschatz: Angemessenheit und Vielfalt
- Syntax: Komplexität und Korrektheit
Teilprüfung II
1. Verstehen und Bearbeiten eines Lesetextes
I. Antworten in eigenen Worten1. Warum interessiert sich die Astronomie für den Kometen Halley?
(H. kehrt regelmäßig wieder, daher ist er gut zu beobachten/ Kometen sind vor 4,6 Mrd. Jahren mit dem Sonnensystem entstanden. Kometen haben sich wenig verändert, weil sie klein und von der Sonne weit entfernt sind. Forscher möchten mehr wissen über die Entstehung und den Beginn des Sonnensystems, anhand von Halley ist das gut aufzuschlüsseln.)
2. Welche Aufgaben übernimmt die Remeis Sternwarte?
(Sie sammelt Informationen über Halley, sie ist Europäisches Zentrum dafür; sie hat das Forschungsarchiv der "Internationalen Halley Watch"; sie stellt Wissenschaftlern die Daten zur Verfügung, d.h. Daten sind zugänglich.)
II. Listen Sie die schlechten Bedingungen auf, die in Bamberg für astronomische Forschungsarbeit herrschen?
(Zuviel Licht in der Stadt - Dom/Krankenhaus Beleuchtung - Luft und Atmosphäre sind zu sehr verschmutzt - Sternwarte hat zu wenige Mitarbeiter.)
III. Richtig oder falsch?
Kreuzen Sie an, ob die Aussage stimmt:
| a | Der Brite Edmund Halley nahm an der Tagung in Bamberg teil. | F |
| b | Kometen können uns viel Information über den Beginn des Sonnensystems geben. | R |
| c | Seit Jahren arbeiteten die Remeis Sternwarte und die NASA in USA zusammen. | F |
| d | Prof. Bues ist skeptisch und erfreut, daß das Archiv nach Bamberg kommt. | R |
| e | Neben vielen Wissenschaftlern besuchen auch Laien (Schüler, Kinder u. Mütter etc.) die Sternwarte. | R |
2. Verstehen und Bearbeiten wissenschaftssprachlicher Strukturen
A. C-Test:
Dass die Sternwarte nicht nur einen guten Ruf unter Wissenchaftlern innerhalb wie außerhalb Deutschlands besitzt, sondern auch bei Studenten und in der Bevölkerung, hängt mit dieser Philosophie zusammen. 110 Jahre später haben die heutigen Leiter des Instituts dieses Wort immer noch im Ohr, wenn sie auf Anfrage Schulklassen oder Einzelpersonen durch die Räume führen.
B. Umformungen:
Es steht nun endgültig fest: Die Bamberger Remeis-Sternwarte wird europäisches Zentrum zur Erforschung des Halleyschen Kometen. Spätestens ab dem nächsten Jahr legt man das gesamte Forschungsarchiv der "International Halley-Watch"' zentral und für europäische Wissenschaftler dort abrufbar an. Dies wurde im Rahmen einer internationalen Expertentagung in Bamberg bekanntgegeben.
Über 200 Wissenschaftler besuchten die Tagung. Sie bildete den vorläufigen Abschluß der wissenschaftlichen Untersuchungen des Kometen, der nur alle 76 Jahre an der Erde vorbeizieht. Da er wie alle Kometen vor etwa 4,6 Milliarden Jahren mit dem Sonnensystem entstanden ist und diese sich im Vergleich zu Planeten aufgrund ihrer geringen Größe und ihres Abstands zur Sonne nur wenig verändert haben, hoffen Astronomen, dass sie unter anderem neue Ergebnisse/ Daten/Einsichten/Informationen über die Entstehung des Sonnensystems oder die Anfänge des Lebens gewinnen / bekommen / herausfinden.
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